Wer sind wir und was wollen wir?

Wir sind Taxifahrer. Die einen als selbstständige Taxiunternehmer, die anderen als angestellte Taxifahrer.

Wir haben unseren eigenen Bundesverband gegründet, zur Vertretung der Taxi-Unternehmer und -fahrer. Wir sind das authentische Sprachrohr der Taxler. Bisher haben Konzerne und Tourvermittler das Wort bei Taxi-Fragen geführt. Jetzt reden wir für uns selber.

Vieles verbindet uns: Unsere Leidenschaft für diesen Beruf. Die Freude am Umgang mit Menschen. Das Gefühl der Freiheit. Unsere Liebe für die Stadt, in der wir fahren. Uns verbindet so viel.

Nur eines verbindet uns bisher nicht: Eine gemeinsame digitale Vermittlung. Von der Hauptstadt bis ins kleinste Dorf. Da sind wir bisher unvernetzt. Jeder macht sein eigens Ding, viele sind abhängig von einem privatwirtschaftlichen Vermittlungssystem. Konzerne wie Uber, VW und Daimler drohen uns mit einem neuen Ausbeutungs-Level durch ihre profitorientierten Aktivitäten bei Tourvermittlung und Personenbeförderung.

Föderation Freier Taxen Deutschland e.V. – FFTD


Der Bundesverband FFTD setzt sich mit authentischer Stimme für den Erhalt des Taxigewerbes ein.
Wir sind für eine Reform des PBefG im Sinne des Verbraucherschutzes und den Erhalt des Taxi als
Garant der Daseinsvorsorge. Gegenüber der Verwaltung wollen wir die Positionen des Gewerbes als
unverzichtbaren Bestandteil des ÖPNV vorbringen. Wir wollen die wahren Absichten der
selbsternannten „digitalen Heilsbringer öffentlicher Verkehrskonzepte“ ans Tageslicht bringen.
Über die Dienstleistung TAXI wollen wir unsere Kunden genauer informieren und somit die
gravierenden Defizite der „innovativen“ Verkehrskonzepte deutlich machen.
Aus den Reihen des Gewerbes heraus wollen wir für alle aktiven Taxikollegen soziale Standards schaffen,
 die in anderen Gewerben seit Jahrzehnten selbstverständlich sind. Es könnte auch ein bisschen mehr werden.
Die FFTD will sich in erster Linie stark machen für die Belange der fahrenden Kollegen. Wir vertreten
nicht gewerbefremde und auch nicht profitorientierte Vermittler. Wir vertreten keine Zentralen.
Prekäre Arbeitsverhältnisse wollen wir ausmerzen. Wir wollen bundesweite Standards im Verhältnis
zwischen Unternehmer und Fahrer erarbeiten. Beide Seiten sollen vom Taxifahrerberuf anständig leben können.
Mit deutschlandweiten Qualitätsstandards wollen wir den Ruf des Taxigewerbes aufpolieren und
damit auch auf die zurzeit ins Gewerbe einfallende unfaire und unlautere Konkurrenz reagieren.
Aus Altersgründen oder wegen Krankheit ausgeschiedene Kollegen sollen in Zukunft nicht mehr aus
der Gemeinschaft der Taxifahrer ausgeschlossen werden. Die FFTD will Möglichkeiten schaffen, diese
Kollegen weiterhin als Mitglieder zu erhalten, z.B. in beratender Funktion.
Alle von Kollegen geworbenen Fahrgäste sollen ab sofort unsere Fahrgäste bleiben. Es soll nicht mehr
möglich sein, dass unsere Kunden von Groß-Konzernen gekauft und nach deren Aktionärswünschen verhökert werden.

Die Föderation Freier Taxen Deutschland e.V. hat als Konsequenz des letzten Verrats die App der Taxifahrer geschaffen.
Die Vermittlungsplattform wurde aus dem Gewerbe heraus konzipiert.

Von Taxifahrern für Taxifahrer.

Die App der Taxifahrer soll in Gewerbehand bleiben. Die App ist unverkäuflich.
Die Finanzierung erfolgt durch die Gemeinschaft der Taxifahrer mit dem Kauf von Genossenschaftsanteilen.
Eine Wertschöpfung aus Vermittlungstätigkeit soll im Taxigewerbe belassen und nach einer
Anlaufzeit als Dividenden an die tätigen Kollegen ausgeschüttet werden. Somit soll jeder Kollege
durch gefahrene Aufträge am Erfolg der gewerbeeigenen Vermittlungs-App teilhaben und profitieren.